FAQ


Der Konvent der Bürgermeister für Klima & Energie - Europa

Was ist der Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie?

In 2008 hat die Europäische Kommission die erste – und bis heute ehrgeizigste – Initiative für Kommunen und Regionen gegründet, die bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung zukunftsfähiger Energielösungen vorangehen wollen. Städte und Kommunen, die dem Konvent der Bürgermeister angehören, treffen Maßnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien – dazu gehören auch die Bekämpfung von Energiearmut sowie Klimaschutz und Anpassung – um eine bessere Zukunft für Ihre Bürger zu gewährleisten. Weitere Informationen über den Ursprung und die Entwicklung der Initiative finden Sie hier.

Der Konvent der Bürgermeister ist eine auf Freiwilligkeit basierende (kostenlose) Initiative, die den Kommunen eine proaktive Rolle bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zuteilt und die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels auf deren Gebiet erhöhen möchte. Die unterzeichnenden Kommunen entwickeln und implementieren einen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima mit konkreten Zielvorgaben.

Die Vision des Konvents der Bürgermeister setzt sich aus drei Aspekten zusammen:

  1. Beschleunigung der Dekarbonisierung auf unseren Gemeindegebieten als Beitrag zum Ziel, die durchschnittliche Erderwärmung unter 2 °C zu halten.
  2. Stärkung unserer Kapazitäten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, d. h. eine Steigerung der Resilienz unserer Kommunen.
  3. Steigerung der Energieeffizienz und des Einsatzes von erneuerbaren Energien auf dem Gebiet unserer Kommunen, um den Zugang zu sicheren, nachhaltigen und erschwinglichen Energiedienstleistungen für alle zu gewährleisten.

Welche Vorteile bietet der Konvent der Bürgermeister bei der Bekämpfung des Klimawandels?

Die Europäische Kommission unterstützt Kommunen und subnationale Gebietskörperschaften, die dem Konvent der Bürgermeister beigetreten sind, über das Büro des Konvents der Bürgermeister, das für die Koordinierung und Umsetzung der Initiative verantwortlich ist. Zu den Aufgaben dieses Büros gehören:

  • der Aufbau von Kapazitäten auf dem Gebiet des Klimaschutzes und der Anpassung,
  • die Bereitstellung einer zielgerichteten administrativen und technischen Unterstützung über den speziell dafür eingerichteten Helpdesk,
  • die Unterzeichner durch Veranstaltungen und Webinars über EU-Finanzierungsmöglichkeiten und Lernangebote informieren, Erfolge und gute Praxisbeispiele auf internationaler Ebene Bekanntheit geben,
  • der Konvent-Community internationale Kooperationsmöglichkeiten mit Experten und Peers ermöglichen.
  Die Konvent-Unterzeichner profitieren von einer herausragenden technischen Unterstützung durch die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission, die Feedback zu ihren Aktionsplänen und Verbesserungsempfehlungen gibt. Die GFS hat einen Helpdesk eingerichtet, der sich speziell auf die Beantwortung technischer Fragen der Konvent-Unterzeichner richtet, und erstellt technische Leitfäden für die Unterzeichner des Konvents. Die von der GFS über die Aktionspläne der Unterzeichner gesammelten Daten sind wiederum hilfreich bei der Entwicklung von politischen Maßnahmen auf EU-Ebene. Außerdem hat die Europäische Kommission sich dazu verpflichtet, über bestimmte Programme Finanzmittel und politische Unterstützung auf europäischer Ebene bereitzustellen, und es wurden zusätzliche finanzielle Möglichkeiten für Konvent-Unterzeichner kreiert.

Die Konvent-Unterzeichner gewinnen an internationaler Sichtbarkeit durch ein eigenes Profil sowohl auf der Website des Europäischen Konvents der Bürgermeister als auch auf der Website des Globalen Konvents der Bürgermeister. Unterzeichner profitieren von internationalen Networking-möglichkeiten und Veranstaltungen zum Kapazitätsaufbau.

Konvent-Unterzeichner haben eine kostenlose Berichterstattungsplattform (MyCovenant) zur Verfügung, die jederzeit zugänglich ist. Diese Plattform ermöglicht es ihnen, ihren Fortschritt auf einfache Weise zu dokumentieren, indem sie ihre Emissionsbilanzen im Laufe der Zeit vergleichen und die erzielten Ergebnisse und Maßnahmen nachvollziehen können. Außerdem ist die Plattform ein Lerninstrument, da man hier zahlreiche technische E-Learning-Module (in 5 Sprachen verfügbar), eine Bibliothek mit den neuesten Informationen sowie Diskussionsforen zum Austausch mit anderen Mitgliedern der Konvent-Community findet.

Welche Verpflichtungen gehen die Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister ein?

Die Verpflichtungen des Konvents der Bürgermeister stehen in Zusammenhang mit dem EU-Rahmen für die Klima- und Energiepolitik, d. h. dem Klima- und Energiemaßnahmenpaket der EU und der EU-Strategie für Klimaanpassung. Die Verpflichtungen des Europäischen Konvents der Bürgermeister sind:

  • eine Reduzierung der CO2-Emissionen und anderer Treibhausgase um mindestens 40% bis 2030
  • die Steigerung der Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels
  • die Bekämpfung von Energiearmut.

Wie werden die Verpflichtungen des Konvents in Maßnahmen umgesetzt?

Die Umsetzung der Verpflichtungen des Konvents der Bürgermeister erfolgt über die Aktionspläne für nachhaltige Energie und Klima und die damit verbundenen Fortschrittsberichte, die von den Unterzeichnern erstellt werden. Die Unterzeichner sollten zunächst die Bedingungen vor Ort analysieren, indem Sie eine Basis-Emissionsbilanz (BEB) und eine Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse (RVA) erstellen. Auf der Grundlage der Ergebnisse der BEB und RVA entwickeln sie ihren Aktionsplan, in dem sie kohärente Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen formulieren. Danach geben sie Fortschrittsberichte ab. Genauer gesagt verpflichten die Unterzeichner sich dazu, die folgenden Dokumente über MyCovenant zu erarbeiten und einzureichen:

  • Eine Strategie mit einer Langzeitvision sowie Klimaanpassungs- und Klimaschutzzielen (innerhalb von 2 Jahren nach dem offiziellen Beitritt zum Konvent der Bürgermeister).
  • Eine BEB, in der die auf dem Gebiet des Unterzeichners verbrauchte Energie und die damit verbundenen Emissionen quantifiziert werden (innerhalb von 2 Jahren).
  • Eine RVA, in der die Klimagefährdungen und vulnerablen Sektoren identifiziert werden (innerhalb von 2 Jahren).
  • Unternommene Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen (mindestens 3 Schlüsselmaßnahmen für Klimaschutz innerhalb von 2 Jahren und mindestens 3 Schlüsselmaßnahmen für Anpassung innerhalb von 4 Jahren).
  • Fortschrittsberichte über die Umsetzung der Maßnahmen (alle 2 Jahre nach Einreichung des Aktionsplans) und über die Emissionen (alle 4 Jahre nach Einreichung des Aktionsplans).

Was sind die Mindestanforderungen in Bezug auf die Berichterstattung?

Die Mindestanforderungen in Bezug auf die Berichterstattung beziehen sich auf die Pflichtangaben aus dem Aktionsplan und die Fortschrittsberichte, die Unterzeichner über die Plattform MyCovenant einreichen müssen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung.

Achtung: Für die Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister mit 2020-Zielen und für Unterzeichner aus der Mayors Adapt-Phase (d. h. Kommunen, die vor Oktober 2015 beigetreten sind), bleiben die Anforderungen der Berichterstattung unverändert in Bezug auf die Verpflichtung alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht einzureichen. Diese Unterzeichner werden aber nachdrücklich dazu aufgefordert, ihre Mitgliedschaft zu erneuern und die 2030-Ziele zu unterzeichnen, da dies nicht automatisch geschieht. Was Sie dazu machen müssen, erfahren Sie im Abschnitt:
Meine Kommune gehört bereits zu den Unterzeichnern, wie kann ich die Verpflichtungen des Konvents erneuern?  


Werden Sie Teil der Community des Konvents der Bürgermeister!

Wer kann ein Unterzeichner des Europäischen Konvents der Bürgermeister werden?

Jede europäische Kommune kann, unabhängig von der Einwohneranzahl, Unterzeichner des Europäischen Konvents der Bürgermeister werden, solange sie von einem gewählten Gemeinderat oder einem gleichwertigen Entscheidungsorgan mit gewählten Mitgliedern vertreten wird.
Was Sie dazu machen müssen, erfahren Sie im Abschnitt:
Wie kann man als einzelner Unterzeichner beitreten?   Mehrere aneinandergrenzende Kommunen können den Konvent der Bürgermeister auch als Unterzeichnergruppe beitreten und einen gemeinsamen Aktionsplan einreichen.
Was Sie dazu machen müssen, erfahren Sie im Abschnitt:
Wie kann man als Unterzeichnergruppe beitreten?

Wann kann eine Kommune dem Konvent beitreten?

Kommunen können der Initiative jederzeit beitreten, es gibt keine Frist!
Es ist keine Voraussetzung, dass sie vor dem Beitritt bereits einen ausgearbeiteten Aktionsplan haben.

In den Zeremonien des Konvents der Bürgermeister haben alle Bürgermeister die Möglichkeit, die Verpflichtungen des Konvents symbolisch zu unterschreiben und Kontakte mit anderen Mitgliedern der Konvent-Community zu knüpfen.

Ist mit der Mitgliedschaft am Konvent der Bürgermeister eine Gebühr verbunden?

Nein. Der Konvent der Bürgermeister funktioniert auf freiwilliger Basis nach dem Bottom-up-Prinzip und die Teilnahme ist gebührenfrei.

Wie kann man als einzelner Unterzeichner beitreten?

Der Beitritt erfolgt in drei Schritten:

  1. Ihr Gemeinderat (oder gleichwertiges Entscheidungsorgan) akzeptiert die Verpflichtungserklärung des Konvents.
  2. Sie füllen das Beitrittsformular (in nationalen Sprachen verfügbar) aus und lassen es vom Bürgermeister unterschreiben.
  3. Sie registrieren Ihre Kommune in MyCovenant.
Nachdem Ihre Registrierung und hochgeladenen Dokumente geprüft wurden, bestätigt das Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister Ihre Teilnahme. Sie erhalten Zugangsdaten für die Anmeldung in MyCovenant, sobald Ihre Bewerbung angenommen wurde.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Kommune nicht sofort auf der Website des Konvents sichtbar sein wird, da die Liste der Unterzeichner nur periodisch aktualisiert wird.

Meine Kommune gehört bereits zu den Unterzeichnern, wie kann ich die Verpflichtungen des Konvents erneuern?

Wenn Sie bereits ein Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister sind und vor Oktober 2015 beigetreten sind, oder wenn Sie ein Unterzeichner der Mayors Adapt-Initiative waren und Mitglied des Konvents der Bürgermeister bleiben wollen, sollten Sie Ihre Mitgliedschaft erneuern und sich zur Einhaltung der 2030-Ziele verpflichten, indem Sie die folgenden Schritte durchführen:

  • Ihr Gemeinderat (oder ein gleichwertiges Entscheidungsorgan) muss zunächst die Verpflichtungserklärung des Konvents akzeptieren.
  • Füllen Sie das Beitrittsformular aus.
  • Melden Sie sich in Ihrem Unterzeichnerprofil auf MyCovenant an (Sie brauchen sich nicht erneut zu registrieren oder ein neues Profil in MyCovenant zu erstellen!), aktualisieren Sie Ihre Daten, laden Sie das 2030-Beitrittsformular hoch und, wenn möglich, eine Kopie der Entscheidung des Gemeinderats, und klicken Sie auf „Erneuern“. Sollten Sie keine Bestätigung per E-Mail erhalten, kontaktieren Sie bitte unseren Helpdesk über info@eumayors.eu.
Falls Sie Ihre Verpflichtung zur Einhaltung der Konventziele erneuern und gleichzeitig Ihre Mitgliedschaft von einer einzelnen Mitgliedschaft zu einer Gruppenmitgliedschaft ändern wollen, kontaktieren Sie bitte unseren Helpdesk über info@eumayors.eu

Ich bin ein Unterzeichner der Initiative Mayors Adapt, was muss ich tun?

Die Initiative Mayors Adapt existiert nicht mehr. Unterzeichner von Mayors Adapt sind beim Zusammenschluss beider Initiativen in 2015 automatisch dem Konvent der Bürgermeister beigetreten. Für Sie bleibt es bei den Berichterstattungsanforderungen, wie sie in der Verpflichtungserklärung, die Sie beim Beitritt der Initiative unterschrieben haben, definiert sind. Genauer gesagt bedeutet das, dass Sie sich dazu verpflichtet haben, innerhalb von zwei Jahren eine lokale Anpassungsstrategie zu entwickeln und/oder die Anpassung in relevanten Sektoren durchzusetzen und alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht darüber zu erstellen. Wir empfehlen Ihnen aber, ihre Mitgliedschaft zu erneuern und die 2030-Ziele zu unterzeichnen.

Was Sie dazu machen müssen, erfahren Sie im Abschnitt:
Meine Kommune gehört bereits zu den Unterzeichnern, wie kann ich die Verpflichtungen des Konvents erneuern?

Wie kann man als Unterzeichnergruppe beitreten?

Die Möglichkeit einen Gemeinsamen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima einzureichen, haben wir speziell für kleinere, aneinandergrenzende Kommunen, die jeweils weniger als 10.000 Einwohner haben, eingeführt.   Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Gemeinsamen Aktionsplan zu erstellen: · Option 1 - „individuelle Verpflichtung zur CO2-Einsparung“: Jeder Unterzeichner der Gruppe verpflichtet sich einzeln dazu, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40% zu reduzieren. Jeder Unterzeichner muss die Berichterstattung über den Aktionsplan im eigenen Profil auf der Plattform MyCovenant vornehmen. Jedes Mitglied der Gruppe muss den Aktionsplan in sein eigenes Profil hochladen und jeder Gemeinderat muss das Dokument verabschieden. · Option 2 - „gemeinsame Verpflichtung zur CO2-Einsparung“: Die Unterzeichnergruppe verpflichtet sich gemeinsam die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40% zu reduzieren. Die Gruppe muss nur einen Aktionsplan für die gesamte Gruppe über MyCovenant einreichen. Der hochgeladene Aktionsplan ist ein gemeinsamer Aktionsplan für alle Mitglieder der Gruppe, d. h. alle jeweiligen Gemeinderäte müssen ihm zustimmen.  
In beiden Fällen wird empfohlen, dass die Unterzeichnergruppe die Verantwortung für die Koordinierung der Abläufe in Bezug auf die Erstellung des Aktionsplans und den Umsetzungsprozess auf eine bestimmte Instanz/Behörde überträgt. Das kann eine der Kommunen der Gruppe oder die Provinz/Region sein, die als offizieller Koordinator des Konvents agiert (die Liste der Koordinatoren des Konvents finden Sie hier).

Wie fülle ich das Profil meiner Gruppe aus?

  • Jede Kommune diskutiert und verabschiedet die Verpflichtungserklärung des Konvents.
  • Bei Option 1 füllt jede beteiligte Kommune ein Beitrittsformular aus (nur in englischer Sprache verfügbar).
  • Bei Option 2 muss für die gesamte Gruppe nur ein einziges Beitrittsformular ausgefüllt werden (nur in englischer Sprache verfügbar).
  • Registrieren Sie die Gruppe, indem Sie entweder „individuelle Verpflichtung“ (Option 1) oder „gemeinsame Verpflichtung“ (Option2) auswählen, vergeben Sie einen Namen für die Gruppe, geben Sie den wichtigsten Ansprechpartner für die Gruppe an (z. B. eine der Kommunen) und laden Sie bei Option 1 die Beitrittsformulare oder bei Option 2 ein Beitrittsformular hoch, wenn möglich auch eine Kopie der Gemeinderatsentscheidungen.
  • Sobald die einzelnen Mitglieder registriert sind, fügen Sie sie Ihrer Gruppe hinzu.
Das Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister behält sich das Recht vor, Bewerbungen, die nicht den Eingangskriterien entsprechen, abzulehnen.

Wie kann ich die Verpflichtungen für eine Unterzeichnergruppe erneuern?

Wenn Ihre Unterzeichnergruppe die Verpflichtungen des Konvents erneuern möchte, ohne die Mitglieder der Gruppe oder die Form der Verpflichtung (d. h. Option 1 oder Option 2) zu ändern, folgen Sie bitte die Schritte, wie beschrieben unter:
Meine Kommune gehört bereits zu den Unterzeichnern, wie kann ich die Verpflichtungen des Konvents erneuern?

Wenn Ihre Unterzeichnergruppe die Verpflichtungen des Konvents erneuern möchte, die Zusammensetzung der Gruppe sich aber geändert hat, kontaktieren Sie bitte unseren Helpdesk über info@eumayors.eu.


Unterstützung der Initiative des Konvents der Bürgermeister

Was ist das Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister?

Das Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister (BKdB) wird von der Europäischen Kommission finanziert und ist verantwortlich für die allgemeine Koordinierung und Umsetzung der Initiative. Das BKdB unterstützt die Community des Konvents vom Registrierungsverfahren über die Entwicklung des Aktionsplans bis hin zur Berichterstattung. Das BKdB wird betrieben von einem Bündnis europäischer Netzwerke und Verbände, die Kommunen und Regionalverwaltungen vertreten, bestehend aus Energy Cities, CEMR, Climate Alliance, EUROCITIES, FEDARENE und ICLEI Europe. Das BKdB arbeitet bei der Umsetzung der Initiative eng zusammen mit der Gemeinsamen Forschungsstelle.

Welche Aufgaben hat das Büro des Konvents der Bürgermeister?

Das Büro des Konvents der Bürgermeister ist die erste Anlaufstelle für die Community des Konvents der Bürgermeister. Zu den Aufgaben gehören:

  • Unterstützung der Kommunen im Beitritts- und Registrierungsverfahren.
  • Erweiterung der Kompetenzen der Unterzeichner durch Bereitstellung von Anleitungen, Webinars und Workshops.
  • Beantwortung von administrativen und technischen Fragen.
  • Unterstützung der Kommunikation und Werbemaßnahmen.
  • Koordinatoren und Unterstützer des Konvents mit den Unterzeichnern in Kontakt bringen.
  • Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle für die Bewertung der Aktionspläne.
  • Förderung von Networking innerhalb der Community des Konvents der Bürgermeister.

Wie erreicht man den Helpdesk des Konvents?

Unser Helpdesk unterstützt die Unterzeichner in allen Phasen des Konvent-Prozesses, von der Registrierung und Erneuerung der Verpflichtungen bis hin zur Eingabe der Daten in MyCovenant für die Aktionspläne und das Monitoring. Den Helpdesk erreichen Sie über E-Mail (info@eumayors.eu) und Telefon (+32 2 646 84 24).
Bitte beachten Sie, dass der Helpdesk keine Vorabinformationen über die Bewertung Ihres Aktionsplans geben kann. Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission wird den Unterzeichnern fristgerecht ein offizielles Feedback zukommen lassen.

Für italienischsprachige Unterzeichner ist ein nationaler Helpdesk per E-Mail (info@eumayors.eu) und Telefon (+39 075 852 04 29) verfügbar.

Der Koordinatoren-Helpdesk ist den Koordinatoren des Konvents vorbehalten und kann per E-Mail (coordinators@eumayors.eu) angeschrieben werden.

Der Unterstützer-Helpdesk ist den Unterstützern des Konvents vorbehalten und kann per E-Mail (supporters@eumayors.eu) angeschrieben werden.

Für Fragen zu den methodologischen Anforderungen oder Fragen in Bezug auf die Feedbackberichte der GFS hat die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission zwei technische Helpdesks eingerichtet:

Wo findet man technische und finanzielle Unterstützung für die Entwicklung des Aktionsplans?

Wenn einem Unterzeichner die technischen und finanziellen Mittel für die Entwicklung seines Aktionsplans fehlen, empfehlen wir ihm, sich an die Konvent-Koordinatoren oder Konvent-Unterstützer in ihrer Region bzw. in ihrem Land zu wenden.
Technische Hilfestellungen für die Entwicklung des Aktionsplans finden Sie in dem von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission erstellten Leitfaden für Konvent-Unterzeichner:

Teil 1: Der SECAP-Prozess, Schritt für Schritt zu CO2-armen und klimaresilienten Städten bis 2030
Teil 2: Basis-Emissionsbilanz (BEB) und Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse (RVA)
Teil 3: Politische Maßnahmen, Schlüsselaktionen, gute Praxisbeispiele für Klimaschutz und Anpassung an den Klimaschutz sowie die Finanzierung von SECAP

Auf kommunaler, regionaler und europäischer Ebene sind zahlreiche Finanzierungsquellen verfügbar, z. B. eigene kommunale Mittel, Mittel von Partnern vor Ort, öffentlich-private Partnerschaften, kommunale, regionale und nationale Subventionen. Weitere Informationen über die Finanzierungsmöglichkeiten der EU finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Fördermittel“.

Was ist ein Konvent-Koordinator?

Konvent-Koordinatoren sind Behörden, die den Unterzeichnern des Konvents der Bürgermeister und Kommunen, die noch unterzeichnen möchten, strategische Hilfestellungen sowie technische und finanzielle Unterstützung bieten.

  • Territoriale Konvent-Koordinatoren sind dezentrale Gebietskörperschaften, wie Regionen, Provinzen oder Kommunalverbände.
  • Nationale Konvent-Koordinatoren sind nationale Behörden, wie Ministerien oder nationale Energieagenturen.
Die Liste der Konvent-Koordinatoren finden Sie hier.

Was sind die Aufgaben der Konvent-Koordinatoren?

Die Europäische Kommission betrachtet die Konvent-Koordinatoren als wichtige Verbündete bei der Unterstützung der Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister bei der Einhaltung ihrer Verpflichtungen und bei der Erhöhung der Effektivität des Konvents.

Zu den typischen Aufgaben der Konvent-Koordinatoren gehören:

  • Werben für den Beitritt zum Konvent der Bürgermeister.
  • Technische und strategische Unterstützung der unterzeichnenden Kommunen bei der Entwicklung, der Umsetzung und dem Monitoring ihrer Aktionspläne.
  • Finanzielle Unterstützung der Unterzeichner, entweder in Form einer direkten Unterstützung (Zuschüsse, Subventionen usw.) oder durch eine technische Unterstützung, z. B. durch die Bereitstellung personeller Ressourcen oder Büros oder durch die Erstellung einer CO2-Emissionsbilanz und/oder der Klimarisikobewertung sowie bei der Vorbereitung und Umsetzung des Aktionsplans.
  • Unterstützung des Erfahrungs- und Wissensaustausches zwischen den (bestehenden und potenziellen) Unterzeichnern.
  • Bildung von Partnerschaften mit anderen nationalen/territorialen Konvent-Koordinatoren und -Unterstützern, um gemeinsame Herangehensweisen zu fördern.
  • Teilnahme an Aktivitäten des Konvents der Bürgermeister und die Organisation von einschlägigen Veranstaltungen, um die Initiative zu unterstützen.
  • Regelmäßige Berichterstattung (mindestens alle zwei Jahre) an das Büro des Konvents der Bürgermeister über die zur Unterstützung der Unterzeichner durchgeführten Aktivitäten und den Beitrag zur strategischen Umsetzung des Konvents.
  Falls die obengenannten Verpflichtungen nicht eingehalten werden, kann das Büro des Konvents der Bürgermeister die Teilnahme des Konvent-Koordinators aussetzen.

Wie sind die Konvent-Koordinatoren in der Praxis an der Initiative beteiligt? Was sind die Vorteile?

Konvent-Koordinatoren genießen viele Vorteile:

  • Offizielle Unterstützung und Anerkennung durch die Europäische Kommission.
  • Große Sichtbarkeit auf internationaler Ebene, vor allem durch Bewerbung ihrer Aktionen und Veranstaltungen auf der Website des Konvents.
  • Vernetzung, Erfahrungs- und Wissensaustausch mit anderen europäischen Teilnehmern.
  • Wissenschaftliches und technisches Feedback über entwickelte Tools und Methoden.
  • Teilnahme an thematischen Foren, Workshops und anderen Plattformen zum Erfahrungsaustausch.
  • Konsolidierung territorialer Entwicklung und Stärkung der Governance auf lokaler Ebene und über mehrere Ebenen hinweg.
Als Konvent-Koordinator haben Sie Zugang zu dem passwortgeschützten Bereich von „MyCovenant“, um Informationen und wichtige Daten zu teilen und Erfahrungen auszutauschen.

Über MyCovenant kann ein Koordinator:
  • Sein Profil, aber auch die Profile der Unterzeichner, die mit ihm verbunden sind, auf dem neusten Stand halten.
  • Den Fortschritt der Unterzeichner (z. B. Aktionsplan, Monitoring) verfolgen.
  • Eine 18-monatige Fristverlängerung für die Aktionspläne der Unterzeichner gewähren. Lesen Sie dazu: Wie beantrage ich eine Fristverlängerung für die Einreichung des Aktionsplans?
  • Eine 18-monatige Fristverlängerung für die Einreichung der Fortschrittsberichte der Unterzeichner beantragen.
  • Seine guten Praxisbeispiele (d. h. die wichtigsten von Ihnen umgesetzten Aktionen) innerhalb der Konvent-Community und darüber hinaus Bekanntheit geben.
  • Nützliche Quellen auf die Austauschplattform hochladen und teilen sowie an Diskussionsforen teilnehmen.
  • Veranstaltungen im Veranstaltungskalender veröffentlichen.
  • Sich mit der Konvent-Community vernetzen (über Foren, Webinars, Veranstaltungen) und sich von ihren Aktionen inspirieren lassen.

Wie kann man sich als Koordinator bewerben?

Wenn Ihre Behörde daran interessiert ist, ein offizieller Konvent-Koordinator zu werden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Füllen Sie das Registrierungsformular aus.
  • Nachdem überprüft wurde, ob Sie den Eingangskriterien entsprechen, wird der Koordinatoren-Helpdesk Ihnen die Verpflichtungserklärung zuschicken. Diese müssen Sie ausfüllen, unterschreiben und zurückschicken an coordinators@eumayors.eu.
  • Nach Eingang der ordnungsgemäß ausgefüllten und unterschriebenen Verpflichtungserklärung wird das Büro des Konvents der Bürgermeister für Ihre Behörde ein Online-Profil einrichten, mit dem Sie sich aktiv an der Community des Konvents der Bürgermeister beteiligen und die mit Ihnen verbundenen Unterzeichner besser unterstützen können.
Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte den Koordinatoren-Helpdesk unter coordinators@eumayors.eu.

Wie kann ich mit mir verbundene Unterzeichner meinem Profil hinzufügen?

Im Laufe des Registrierungsprozesses kann der Unterzeichner sich dafür entscheiden, sein Profil an das Profil eines Koordinators zu verbinden.
Alternativ können Unterzeichner mit einem Koordinatorenprofil verbunden werden, indem sie eine schriftliche Anfrage an den Helpdesk richten (info@eumayors.eu).

Wie kann ich meine Verpflichtungen als Konvent-Koordinator erneuern?

Wenn Sie vor 2015 eine Verpflichtungserklärung unterschrieben haben, sind Sie nicht verpflichtet Ihre Verpflichtung zu erneuern. Die mit Ihnen verbundenen Unterzeichner sollten jedoch ermutigt werden, Ihre Verpflichtung zu erneuern, um Ihre Ziele zu erhöhen.

Wenn Sie Ihre Verpflichtung erneuern möchten, führen Sie bitte die im folgenden Abschnitt beschriebenen Schritte durch:
Wie kann man sich als Koordinator bewerben?

Was ist ein Konvent-Unterstützer?

Konvent-Unterstützer sind Kommunal- und Regionalverbände, Netzwerke, thematisch ausgerichtete Agenturen und Non-Profit-Organisationen, die zur Förderung des Konvents der Bürgermeister beitragen und Unterzeichner mobilisieren und unterstützen, um die Ziele des Konvents der Bürgermeister zu erreichen. Sie setzen ihre Lobby-, Kommunikations- und Netzwerkaktivitäten dazu ein, die Initiative des Konvents der Bürgermeister zu bewerben und die Ziele der Unterzeichner zu unterstützen.
Die Liste der Konvent-Unterstützer finden Sie hier.

Was sind die Aufgaben der Konvent-Unterstützer?

Da sie über Expertenwissen über das regulatorische, rechtliche und finanzielle System, in dem sie tätig sind, verfügen, sind die Konvent-Unterstützer hervorragend aufgestellt, um den Unterzeichnern mit zielgerichteten Ratschlägen zur Seite zu stehen und Synergien mit anderen Initiativen zu finden. Außerdem können Sie den Unterzeichnern des Konvents ihre technischen Fachkenntnisse zur Verfügung stellen. Zu den Aufgaben, die von Konvent-Unterstützern übernommen werden können, gehören:

  • Das Bewerben der Initiative des Konvents der Bürgermeister, die Mobilisierung bestehender und potenzieller Unterzeichner (z. B. durch Anpassung der Werbeunterlagen an den nationalen oder regionalen Kontext, Verbreitung von Informationen über Newsletter, Websites, Workshops, Veranstaltungen).
  • Unterstützung und Beratung der Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister.
  • Unterstützung des Austausches von Wissen, Erfahrungen, nachahmenswerten Verfahren, Tools oder Quellen zwischen den Unterzeichnern des Konvents.
  • Bildung von Partnerschaften mit anderen Konvent-Unterstützern sowie mit nationalen/territorialen Koordinatoren, Unterzeichnern und Interessenvertretern, die involviert sind in Maßnahmen, die in Zusammenhang stehen mit dem Konvent der Bürgermeister, um gemeinsame Aktionen und eine koordinierte Herangehensweise zu fördern.
  • Begleitung der Aktivitäten der von ihnen unterstützten Unterzeichner in Bezug auf nachhaltige Energie und Klimaanpassung.
  • Teilnahme an den Aktivitäten des Konvents der Bürgermeister und Identifizierung von relevanten Veranstaltungen, bei denen der Konvent der Bürgermeister beworben werden kann.
  • Regelmäßige Berichterstattung (mindestens alle zwei Jahre) an das Büro des Konvents der Bürgermeister über die zur Unterstützung der Initiative durchgeführten Aktivitäten und den Beitrag zur strategischen Umsetzung des Konvents.
  Falls die obengenannten Verpflichtungen nicht eingehalten werden, kann das Büro des Konvents der Bürgermeister die Teilnahme des Konvent-Unterstützers aussetzen.

Wie sieht die Beteiligung der Konvent-Unterstützer an der Initiative konkret aus? Was sind die Vorteile?

Konvent-Unterstützer genießen viele Vorteile:

  • Offizielle Unterstützung und Anerkennung durch die Europäische Kommission.
  • Große Sichtbarkeit auf internationaler Ebene, vor allem durch Bewerbung ihrer Aktionen und Veranstaltungen auf der Website des Konvents.
  • Vernetzung sowie Erfahrungs- und Wissensaustausch mit anderen europäischen Teilnehmern
  • Teilnahme an thematischen Foren, Workshops und anderen Plattformen zum Erfahrungsaustausch.
  • Nicht zuletzt die Konsolidierung regionaler Entwicklungen und Stärkung der Kommunalpolitik.
  Konkret heißt das, dass Ihre Organisation als Konvent-Unterstützer Zugang zur passwortgeschützten Web-Plattform „MyCovenant“ hat. Diese Plattform bietet Möglichkeiten zum Austausch von Informationen und wichtigen Daten mit der gesamten Community des Konvents und erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Organisation.

Über MyCovenant kann ein Unterstützer:
  • Sein Profil auf dem neusten Stand halten.
  • Seine guten Praxisbeispiele (d. h. die wichtigsten von Ihnen umgesetzten Aktionen) innerhalb der Konvent-Community und darüber hinaus Bekanntheit geben.
  • Nützliche Quellen auf eine Austauschplattform hochladen und teilen und an Diskussionsforen teilnehmen.
  • Veranstaltungen im Veranstaltungskalender veröffentlichen.
  • Sich mit der Konvent-Community vernetzen (in Foren, Webinars, Veranstaltungen) und sich von ihren Aktionen inspirieren lassen.

Wie kann man sich als Unterstützer bewerben?

Wenn Ihre Organisation daran interessiert ist, ein offizieller Konvent-Unterstützer zu werden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Füllen Sie das Registrierungsformular aus.
  • Nachdem überprüft wurde, ob Sie den Eingangskriterien entsprechen, erhalten Sie eine Verpflichtungserklärung. Diese müssen Sie ausfüllen, unterschreiben und zurückschicken an den Unterstützer-Helpdesk (supporters@eumayors.eu).
  • Nach Eingang der ordnungsgemäß ausgefüllten und unterschriebenen Verpflichtungserklärung wird das Büro des Konvents der Bürgermeister für Ihre Organisation ein Online-Profil einrichten, mit dem Sie sich aktiv an der Community des Konvents der Bürgermeister beteiligen und die mit Ihnen verbundenen Unterzeichner besser unterstützen können.
  Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte den Unterstützer-Helpdesk unter supporters@eumayors.eu.

Wie kann ich meine Verpflichtungen als Konvent-Unterstützer erneuern?

Bestehende Unterstützer des Konvents der Bürgermeister müssen ihre Verpflichtung nicht erneuern. Ihre Organisation kann ihren Status beibehalten und selbst entscheiden, ob und wann sie ihre Verpflichtung, um Unterzeichner bei der Erreichung ihrer 2030-Ziele und der Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen, erneuert. Sie sollten jedoch Ihre Mitglieder und die Unterzeichner in Ihrem Tätigkeitsbereich dazu auffordern Ihre Verpflichtungen zu erneuern.


MyCovenant

Was ist MyCovenant?

MyCovenant ist eine Online-Plattform, zu der die Unterzeichner des Konvents sowie die Koordinatoren und Unterstützer Zugriff haben, um Ihre Berichte im Rahmen der Initiative beim Büro des Konvents der Bürgermeister (BKdB) und der Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission einzureichen. Sie enthält die Abschnitte „Meine Strategie“, „Meine Bilanzen“, „Meine Maßnahmen“, die das Herzstück des Berichts- und Überwachungsrahmens des Konvents bilden.

Weitere Informationen über die Nutzung von MyCovenant im Rahmen der Berichterstattung finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung.
MyCovenant beinhaltet zudem einen Bereich zum Teilen von Kapazitäten, der den Unterzeichnern die Möglichkeit bietet, Wissen und Erfahrungen in Bezug auf Klimaschutz an Anpassung mit der gesamten Konvent-Community zu teilen.

Wie erfahre ich, wie mein Benutzername lautet?

Bitte kontaktieren Sie den Helpdesk über info@eumayors.eu unter Angabe von Namen und Land des Unterzeichners.

Wie kann ich mein Passwort zurücksetzen?

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um Ihr Passwort zurückzusetzen: https://mycovenant.eumayors.eu/user/sign-in/password-reset.

Bitte schicken Sie Ihr persönliches Passwort nicht an den Helpdesk und antworten Sie nicht auf die E-Mail mit den Anmeldedaten, die Sie von der Plattform erhalten. Auch sollte der Inhalt der E-Mail mit den Anmeldedaten nicht an den Helpdesk weitergegeben werden. Bei Zweifeln oder Fragen kontaktieren Sie bitte den Helpdesk über info@eumayors.eu.

Wieso kann ich den Namen meiner Kommune nicht in MyCovenant registrieren?

Wahrscheinlich ist Ihre Kommune bereits auf MyCovenant registriert. Bitte kontaktieren Sie den Helpdesk (info@eumayors.eu) unter Angabe von Namen und Land Ihrer Kommune, um Ihre Anmeldedaten zu erfragen.

Wie kann ich den Newsletter abonnieren oder abbestellen?

Um Ihre Abonnements zu verwalten, melden Sie sich an auf MyCovenant, gehen Sie zu Ihrem Kontaktprofil (z. B. Bürgermeister, wichtigster Ansprechpartner, Sonstige) und setzen bzw. entfernen Sie den Haken bei den entsprechenden Newslettern.  


Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima

Was ist ein Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima?

Der Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima ist für die Konvent-Unterzeichner das wichtigste Mittel zur Umsetzung der Ziele des Konvents. Der Aktionsplan legt die Klimaschutz- und Anpassungsziele fest und basiert auf einer Basis-Emissionsbilanz und einer Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse, die eine Bewertung der Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt zulassen. Sie dienen als Grundlage für die Entwicklung eines umfassenden Maßnahmenpakets, das die Unterzeichner umsetzen wollen, um die Klimaschutz- und Anpassungsziele zu erreichen und die Energiearmut zu lindern.

Kommunen, die dem Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie beitreten, verpflichten sich dazu, innerhalb von zwei Jahren nach ihrem offiziellen Beitritt einen Aktionsplan vorzulegen.

Was ist der Unterschied zwischen einem SEAP und einem SECAP?

SEAP steht für Sustainable Energy Action Plan (Aktionsplan für nachhaltige Energie) und ist das Mittel zur Umsetzung der Konvent-Ziele für die Unterzeichner, die dem Konvent der Bürgermeister vor Oktober 2015 beigetreten sind. Das Ziel des Aktionsplans ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 20% zu reduzieren.

SECAP steht für Sustainable Energy and Climate Action Plan (Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima) und ist das aktuelle Mittel zur Umsetzung der Konvent-Ziele für Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister. Das Ziel des Aktionsplans ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40% zu reduzieren sowie eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels und eine Verringerung der Energiearmut.

Können bereits vorhandene kommunale Klima- und Energiestrategien und -pläne den Anforderungen des Konvents der Bürgermeister entsprechen?

Ja. Unter der Bedingung, dass die bestehenden Strategien, Maßnahmenpakete und Pläne den Mindestanforderungen im Rahmen des Konvents der Bürgermeister entsprechen. Sie müssen die Konventsverpflichtungen (d. h. mindestens 40% Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030, eine Anpassung an die Folgen den Klimawandels und eine Verringerung der Energiearmut) sowie eine Emissionsbilanz und eine Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse enthalten. Auch eine Zusammenstellung unterschiedlicher Dokumente wird akzeptiert. Die Daten müssen allerdings in kurzer und einheitlicher Form über MyCovenant angegeben werden.

Wo finde ich eine Hilfestellung für die Entwicklung eines Aktionsplans?

Bitte lesen Sie den Leitfaden 'How to develop a Sustainable Energy and Climate Action Plan (SECAP)'.

Teil 1: Der SECAP-Prozess, Schritt für Schritt zu CO2-armen und klimaresilienten Städten bis 2030
Teil 2: Basis-Emissionsbilanz (BEB) und Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse (RVA)
Teil 3: Politische Maßnahmen, Schlüsselaktionen, gute Praxisbeispiele für Klimaschutz und Anpassung an den Klimaschutz sowie die Finanzierung von SECAP

Zudem können Sie den E-Learning-Bereich auf MyCovenant (in 5 Sprachen verfügbar) und die Aufzeichnungen der Konvent-Webinars in unserer Online-Bibliothek durchsuchen und nutzen.

Wie wird der Aktionsplan eingereicht?

Bitte reichen Sie Ihren Aktionsplan ein über die Berichterstattungsplattform MyCovenant. Wir bitten Sie, die Daten Ihres Aktionsplans in Kurzform zu berichten. Die über MyCovenant bereitgestellten Informationen sollten in englischer Sprache verfasst sein.
Für eine gültige Einreichung müssen alle Pflichtfelder (auf der Plattform grün markiert) gefüllt sein und mindestens ein Aktionsplandokument (z. B. Aktionsplan für Klimaschutz/Aktionsplan für Anpassung/gemeinsamer Aktionsplan für Klimaschutz und Anpassung) hochgeladen werden. Dieser Plan bzw. diese Pläne müssen ordnungsgemäß vom Gemeinderat oder einem gleichwertigen Entscheidungsorgan verabschiedet sein. Das Hochladen zusätzlicher Dokumente ist optional. Alle Dateien sollten in PDF-Format und in der Nationalsprache hochgeladen werden, falls keine englische Übersetzung vorliegt. Außerdem können Sie entscheiden, ob Sie diese Dokumente für alle veröffentlichen wollen, indem Sie das Kästchen bei „Veröffentlichen“ anklicken.

Sollten Sie beim Einreichen Ihres Aktionsplans auf Probleme stoßen, kontaktieren Sie bitte den Helpdesk über info@eumayors.eu.

Weitere Informationen über den Prozess der Berichterstattung und Einreichung finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung.

Wieso gibt es in meinem Berichterstattungsbereich unvollständige Abschnitte?

Im Berichterstattungsbereich ist unter „Meine Übersicht“ der Vollständigkeitsstatus jedes Abschnittes anhand der folgenden Indikatoren angegeben: vollständig, unvollständig und nicht zutreffend. Wenn das System einen unvollständigen Abschnitt feststellt, wird am Ende des jeweiligen Abschnitts eine Fehlermeldung angezeigt. Bitte überarbeiten Sie die Berichtsdaten sorgfältig in Übereinstimmung mit dem Leitfaden für die Berichterstattung, tragen Sie die grün markierten Informationen ein und speichern Sie die Daten, indem Sie auf „Einreichen“ klicken.

Sollte das Problem weiterhin bestehen, kontaktieren Sie bitte den Helpdesk über info@eumayors.eu.

Kann ich die Excel-Datei des Aktionsplans hochladen?

Nein. Die Excel-Datei ist für den Offline-Gebrauch gedacht und wird lediglich bereitgestellt, um die Erstellung des Aktionsplans und die Berichterstattung darüber in MyCovenant zu vereinfachen. Sie müssen die in dieser Datei enthaltenen Daten und Informationen in den Abschnitten des Berichterstattungsbereichs eintragen, um Ihren Aktionsplan einreichen zu können.

Ich habe bereits einen Aktionsplan eingereicht (SEAP mit 2020-Zielen), wie reiche ich den neuen Aktionsplan ein (SECAP mit 2030-Zielen)?

Die Daten, die Sie in MyCovenant über Ihren SECAP erfassen, ersetzen die vorher eingetragenen Daten über Ihren SEAP (der nach Einreichung archiviert wurde). In der Praxis bedeutet dies, dass Sie die Abschnitte des Berichterstattungsbereichs überschreiben, alle eingegebenen Daten speichern und dann auf „Einreichen“ bzw. „Erneut einreichen“ klicken müssen.
Bitte lesen Sie hierzu auch:
Wie wird der Aktionsplan eingereicht?

Was geschieht, wenn ein Unterzeichner seinen Aktionsplan nicht einreicht?

Wie in der Verpflichtungserklärung des Konvents beschrieben, wird die Teilnahme eines Unterzeichners ausgesetzt, wenn nicht innerhalb der angegebenen Fristen ein Aktionsplan bzw. eine vollständige Berichterstattung eingereicht wird. Wenn die Teilnahme eines Unterzeichners ausgesetzt wurde, wird dies in seinem Profil auf der Website des Konvents der Bürgermeister angezeigt. Wenn der Aktionsplan bzw. der vollständige Fortschrittsbericht eingereicht wird, wird die Aussetzung aufgehoben.

Auszug aus der Verpflichtungserklärung des Konvents:

„Aussetzung im Falle der Nichteinhaltung
Die Unterzeichner akzeptieren, dass ihre Mitgliedschaft der Initiative
„nach vorheriger Benachrichtigung durch das Büro des Konvents der Bürgermeister“ ausgesetzt wird, falls die obengenannten Dokumente (d. h. Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima sowie die Fortschrittsberichte) nicht innerhalb der gestellten Fristen eingereicht werden. Diese Vorgehensweise sichert die Transparenz, Robustheit und Fairness anderen Unterzeichnern gegenüber, die ihren Verpflichtungen nachkommen.“

Wie beantrage ich eine Fristverlängerung für die Einreichung des Aktionsplans?

Eine Fristverlängerung kann nur ein einziges Mal beantragt werden. Es kann eine 9-monatige Fristverlängerung gewährt werden, wenn die Einreichung des Aktionsplans durch Umstände, auf die die Kommune keinen Einfluss hat, verzögert wird.
Um eine Fristverlängerung zu beantragen, muss der Unterzeichner in MyCovenant einen Aufschubsantrag unter Angabe einer kurzen Begründung ausfüllen. Sollten Sie keine Bestätigung per E-Mail erhalten, kontaktieren Sie bitte den Helpdesk über info@eumayors.eu.

Eine Fristverlängerung von 18 Monaten kann gewährt werden, wenn diese Verlängerung von einem offiziellen Territorialen Konvent-Koordinator (TKK) unterstützt wird. In diesem Fall sollte der Konvent-Koordinator die Fristverlängerung für den Unterzeichner über sein Profil in MyCovenant beantragen.

Die Teilnahme meiner Kommune wurde ausgesetzt, was muss ich tun?

Wenn die Teilnahme Ihrer Kommune ausgesetzt wurde, weil sie den Aktionsplan und/oder den Fortschrittsbericht nicht innerhalb der gestellten Fristen eingereicht hat, müssen Sie diese Dokumente einreichen, um die Aussetzung aufzuheben. Falls Sie vor Kurzem Ihre Verpflichtungen erneuert haben, wird Ihre Aussetzung aufgehoben, sobald Sie den neuen Aktionsplan (SECAP) eingereicht haben.

Wann wird mein Aktionsplan geprüft?

Die Bewertung Ihres Aktionsplans dauert etwa 6 bis 9 Monate ab dem Datum der Einreichung. Sie erhalten einen von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission ausgearbeiteten Feedbackbericht.

Was ist eine gemeinsame Aktionsplanbewertung?

Wenn ein Konvent-Koordinator die Aktionspläne der mit ihm verbundenen Unterzeichner koordiniert, kann die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission eine gemeinsame Aktionsplanbewertung durchführen, um den Feedbackprozess zu beschleunigen. Falls Ihre Provinz/Region eine einheitliche Herangehensweise für die Unterstützung von Unterzeichnern beim Erstellen ihrer Aktionspläne entwickelt hat, bitten wir Sie, die GFS diesbezüglich zu informieren über jrc-com-technical-helpdesk@ec.europa.eu und coordinators@eumayors.eu.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden Quick Reference guide on grouped SECAP analysis.


Meine Bilanzen

Was ist die Basis-Emissionsbilanz?

Die Basis-Emissionsbilanz (BEB) bezieht sich auf die Tätigkeitsbereiche, welche die Kommune direkt beeinflussen kann, und misst den Treibhausgasausstoß, der durch Energieverbrauch verursacht wurde. Der Sinn der BEB ist nicht eine erschöpfende Erfassung der Ausstöße. Er bezieht sich hauptsächlich auf die Emissionen aus dem Endenergieverbrauch in den Schlüsselsektoren des Konvents. Die BEB zeigt die Emissionen im Referenzjahr (Basisjahr für die Formulierung Ihres Ziels und für die Entwicklung Ihres Aktionsplans), um die notwendigen Maßnahmen für das Erreichen des Einsparungsziels zu bestimmen.

Die Basis-Emissionsbilanz gilt zusammen mit der Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Aktionsplans.

Detaillierte Informationen über die Entwicklung einer Basis-Emissionsbilanz finden Sie hier: Teil 2 des SECAP-Leitfadens ‘Teil II - Basis-Emissionsbilanz’.
Eine Anleitung darüber, wie Sie den Abschnitt Basis-Emissionsbilanz in MyCovenant ausfüllen, finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung.

Was ist das Referenzjahr?

Das Referenzjahr ist das Jahr, mit dem das Einsparungsziel für die Emissionen verglichen wird. Wir schlagen Unterzeichnern, die ihre Emissionseinsparungen mit dem EU-Ziel vergleichen möchten, vor, das Jahr 1990 als Referenzjahr zu wählen. Da es aber schwierig sein kann, ausreichend zuverlässige Daten zu finden, empfehlen wir den Unterzeichnern, das Jahr zu nehmen, das am nächsten an diesem Jahr dran liegt und für welches umfangreiche und zuverlässige Daten vorliegen. Das Referenzjahr sollte nicht nach 2005 liegen. Das ist gleichzeitig das Jahr, das von den Unterzeichnern am meisten verwendet wird.
Die von den Konvent-Unterzeichnern verwenden Referenzjahre finden Sie hier.

Wie viele Sektoren muss ich in meiner Basis-Emissionsbilanz erfassen?

Die wichtigsten Klimaschutzsektoren des Konvents sind:

  1. Kommunale Gebäude, Anlagen/Einrichtungen
  2. Tertiäre Gebäude, Anlagen/Einrichtungen
  3. Wohngebäude
  4. Verkehr
Ein Unterzeichner sollte Daten für mindestens drei dieser vier Schlüsselsektoren in der Basis-Emissionsbilanz erfassen. Die Erfassung von Daten für weitere Sektoren ist optional.

Wo findet man Daten für die Basis-Emissionsbilanz?

Zur Erstellung einer Basis-Emissionsbilanz können Unterzeichner Unterstützung und relevante Daten von regionalen Beobachtungsstellen für Emissionen oder von nationalen Behörden erhalten. Sie können außerdem Daten nach dem Bottom-up-Prinzip sammeln, beispielsweise Daten von Energieabrechnungen zugrunde legen, Daten von Energieanbietern abfragen, Umfragen unter Einwohnern und Unternehmen abhalten oder die an den Verkehrssektor verkauften Kraftstoffmengen berechnen. Unterzeichner können sich auch an Konvent-Koordinatoren und regionale Energieagenturen wenden, die nützliche Daten für lokale Emissionsbilanzen sammeln.
Weitere Informationen zum Sammeln von Daten finden Sie hier: Teil 2: Basis-Emissionsbilanz (BEB) und Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse (RVA)

Was ist eine Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse?

Die Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse (RVA) ist eine Analyse der relevanten Risiken und Vulnerabilitäten, auf der Grundlage einer Analyse der Klimagefährdungen und der Bewertung der Vulnerabilität (von Sektoren), die eine Bedrohung oder Gefahr für Menschen, Eigentum, Existenzgrundlagen und die Umgebung, von der diese Abhängig sind, darstellen können. Die Bewertung kann zum Beispiel die Risiken, die verbunden sind mit Hochwasserereignissen, extremen Temperaturen und Hitzewellen, Dürren und Wasserknappheit, Stürmen und anderen extremen Wetterereignissen, einer erhöhten Anzahl oder Intensität von Waldbränden, einem Meeresspiegelanstieg und Küstenerosion berücksichtigen.
Weitere Informationen finden Sie hier im Leitfaden.

Die Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse bildet zusammen mit der Basis-Emissionsbilanz einen Ausgangspunkt für die Entwicklung des Aktionsplans. Sie wird im Aktionsplan aufgenommen und gleichzeitig mit dem Aktionsplan über MyCovenant (d. h. innerhalb von 2 Jahren nach dem Beitritt zur Initiative) eingereicht, während ihre Daten in der Berichterstattungsfase aktualisiert werden (d. h. über die Monitoring-Vorlage in MyCovenant).
Die RVA sollte die relevantesten Gefährdungen und vulnerablen Sektoren benennen. Zusätzlich können die Anpassungsfähigkeit und vulnerablen Bevölkerungsgruppen in dieser Analyse identifiziert und bewertet werden.

Hilfestellungen für die Erfassung der Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse in MyCovenant finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung.

Wie viele Sektoren muss ich in der Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse erfassen?

Die Identifizierung von vulnerablen Sektoren, in denen die Resilienz auf Ihrem Territorium erhöht werden sollte, ist in großem Maße abhängig vom lokalen Kontext. Eine solide und umfassende Anpassungsstrategie beinhaltet daher eine Einbindung von Anpassungsmaßnahmen in allen Aspekten der kommunalen Dienstleistungen. Vom Konvent vordefinierte potenziell vulnerable Sektoren sind: Gebäude, Verkehr, Energie, Wasser, Abfall, Raumplanung, Landwirtschaft, Biodiversität, Gesundheit, Zivilschutz, Tourismus, Bildung, IKT.

Im Anhang V unseres Leitfadens für die Berichterstattung finden Sie detaillierte Definitionen der einzelnen Sektoren.

Sie sollten für jede relevante Gefährdung mindestens einen Sektor auswählen

Welches Tool gibt Hilfestellung bei der Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse?

Das von der Europäischen Umweltagentur und dem Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister entwickelte Urban Adaptation Support Tool bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den gesamten Anpassungszyklus und die Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse. Außerdem hilft das Tool dabei, die RVA optimal zu nutzen und anhand der Ergebnisse die passenden Anpassungsmaßnahmen zu formulieren.

Das Urban Adaptation Support Tool finden Sie hier.


Gemeinsamer Aktionsplan

Was ist ein Gemeinsamer Aktionsplan?

Ein Gemeinsamer Aktionsplan wird von einer Gruppe von benachbarten Kommunen erstellt. Die Gruppe formuliert eine gemeinsame Langzeitvision, erstellt eine Basis-Emissionsbilanz und eine Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse und entwickelt ein Maßnahmenpaket, das auf dem Gemeindegebiet der Mitglieder der Gruppe umgesetzt werden soll. Bitte beachten Sie, dass jedes Gruppenmitglied dem Aktionsplan zustimmen muss.  

Wie reicht man einen gemeinsamen Aktionsplan ein?

Unter „Option 1 – individuelle Verpflichtung zur CO2-Einsparung“ verpflichtet sich jeder Unterzeichner der Gruppe individuell zur Einhaltung der CO2-Einsparungsziele. Daher muss die Berichterstattung über die Umsetzung des Aktionsplans im Profil jedes Mitglieds einzeln eingetragen werden. Das Aktionsplandokument, das in MyCovenant hochgeladen wird, ist für alle Unterzeichner der Gruppe gleich, muss eindeutig die Namen aller beteiligten Kommunen enthalten und von allen Gemeinderäten zugestimmt werden.
Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden Quick Reference guide on grouped SECAP analysis.

Gemeinsame Aktionspläne unter Anwendung von OPTION 1 enthalten sowohl individuelle wie gemeinsame Maßnahmen. Die Auswirkungen auf Energieeinsparungen, die Produktion erneuerbarer Energien und Reduzierung der CO2-Emissionen der entsprechenden gemeinsamen Maßnahmen werden für die Kommunen, die die gemeinsamen Maßnahmen umsetzen, in deren individuellen Aktionsplanvorlagen getrennt berichtet.

Unter „Option 2 – gemeinsame Verpflichtung zur CO2-Einsparung“ verpflichtet sich die Gruppe der Unterzeichner gemeinsam zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Daher ist es notwendig, einen einzigen Aktionsplan für die Gruppe als Ganzes über ein Gruppenprofil einzureichen. Der Aktionsplan, der in MyCovenant hochgeladen wird, gilt für alle Unterzeichner der Gruppe. Das Dokument muss eindeutig die Namen der beteiligten Kommunen enthalten und von den jeweiligen Gemeinderäten verschiedet worden sein.
In diesem Fall ist das CO2-Einsparungsziel das gemeinsame Ziel der Gruppenmitglieder. Der Aktionsplan kann sowohl individuelle wie auch gemeinsame Maßnahmen enthalten. Es sollte mindestens eine gemeinsame Maßnahme enthalten sein.
Die Namen jeder einzelnen Kommune sowie ihr Beitrag zum Plan müssen deutlich im Aktionsplandokument angegeben sein.


Fortschrittsbericht

Was ist ein Fortschrittsbericht? Was sind die Fristen?

Monitoring ist ein entscheidender Teil jedes Planungsprozesses. Das Ziel ist es, den Fortschritt bei der Erreichung der Klimaschutz- und Anpassungsziele zu dokumentieren und bei Bedarf Maßnahmen zu korrigieren.

Konvent-Unterzeichner dokumentieren regelmäßig den Fortschritt bei der Umsetzung Ihres Aktionsplans, indem sie die folgenden Daten einreichen:

  • alle zwei Jahre nach der Einreichung des Aktionsplans einen Fortschrittsbericht über den Status der Umsetzung ihrer Maßnahmen (einfaches Monitoring)
  • und mindestens alle vier Jahre einen Fortschrittsbericht über die Emissionen in Form eines Monitorings der Basis-Emissionsbilanz (MEB) sowie den Status der Umsetzung ihrer Maßnahmen (ausführliches Monitoring).
Die Erstellung von Referenz-Emissionsbilanzen ist von großer Bedeutung, da dies die Instrumente sind, an denen die Auswirkungen des Aktionsplans gemessen werden.


Beispiel:
Sie reichen in 2016 einen Aktionsplan ein. Bis 2018 sollten Sie einen Fortschrittsbericht über den Status der Maßnahmen einreichen und bis 2020 einen Fortschrittsbericht mit einem MEB und dem aktuellen Status der Maßnahmen.

Da es sich um einen Zyklus mit regelmäßigen Intervallen handelt, wechseln die Fortschrittsberichte sich ab. Es ist eine Möglichkeit, aktuelle Daten einzureichen und gleichzeitig Korrekturen vorzunehmen, um die Klimaziele zu erreichen. Wir empfehlen den Unterzeichnern, MEB‘s in kleineren Zeitintervallen hochzuladen, z. B. einmal im Jahr, wenn die entsprechenden Daten verfügbar sind.

Bitte beachten Sie, dass Sie im ausführlichen Fortschrittsbericht, d. h. 4 Jahre nach Einreichung Ihres Aktionsplans, mindestens 3 Schlüsselmaßnahmen zur Anpassung und 1 Maßnahme zur Bekämpfung von Energiearmut angeben müssen.

Sie haben die Möglichkeit unterstützende Dokumente hochzuladen. Sie sollten die relevanten, in diesen Dokumenten enthaltenen Daten jedoch in Kurzform in MyCovenant erfassen.

Bitte lesen Sie hierzu den Quick Reference Guide on Monitoring the Action Plan Implementation.
Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für die Berichterstattung des Konvents.

Wie kann ich einen Fortschrittsbericht einreichen?

Nachdem Sie sich auf MyCovenant angemeldet haben, gehen Sie in der Liste der Berichterstattungsvorlagen zur Zeile Fortschrittsbericht. Sie müssen den Inhalt der Abschnitte ausfüllen bzw. anpassen (grün markierte Felder sind Pflichtfelder). Klicken Sie auf „Einreichen“, um Ihren Bericht offiziell einzureichen. Eine Plausibilitätsprüfung wird eventuell vorhandene Fehler anzeigen.

Bitte beachten Sie, dass die Vorlage für den Fortschrittsbericht im Vergleich zur Vorlage für den Aktionsplan über zusätzliche Datenfelder verfügt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden für die Berichterstattung.

Sie können keinen Fortschrittsbericht einreichen, wenn Sie vorher keinen Aktionsplan eingereicht haben.

Ist es möglich, einen Fortschrittsbericht für den Aktionsplan für nachhaltige Energie 2020 einzureichen?

Ja, aber nur wenn Sie Ihren Aktionsplan für 2030 noch nicht eingereicht haben. Falls Sie den neuen Aktionsplan (z. B. SECAP) bereits eingereicht haben, folgt der Berichterstattungszyklus dem neuen Aktionsplan und werden neue Fristen berechnet.

Wie häufig muss ich einen Bericht zum Monitoring der Basis-Emissionsbilanz einreichen?

Das Mindestintervall für ein MEB beträgt 4 Jahre. Wir laden die Unterzeichner dazu ein, so viele MEB‘s einzureichen, wie sie möchten.

Wie beantrage ich eine Fristverlängerung für die Einreichung eines Fortschrittsberichts?

Eine Fristverlängerung für die Einreichung eines Fortschrittsberichts kann nur ein einziges Mal beantragt werden. Fristverlängerungen werden ausschließlich für einen Fortschrittsbericht mit einem Monitoring der Basis-Emissionsbilanz gewährt. Es kann eine 9-monatige Fristverlängerung gewährt werden, wenn die Einreichung des Fortschrittsberichts durch Umstände, auf die die Kommune keinen Einfluss hat, verzögert wird.

Um eine Fristverlängerung zu beantragen, muss der Unterzeichner in MyCovenant einen Aufschubsantrag unter Angabe einer kurzen Begründung ausfüllen. Sollten Sie keine Bestätigung per E-Mail erhalten, kontaktieren Sie bitte den Helpdesk über info@eumayors.eu.

Eine Fristverlängerung von 18 Monaten kann gewährt werden, wenn diese Verlängerung von einem offiziellen Territorialen Konvent-Koordinator (TKK) unterstützt wird. In diesem Fall sollte der Konvent-Koordinator die Fristverlängerung für den Unterzeichner über sein Profil in MyCovenant beantragen.